
Wir sind der Fachverband für alle, die sich gewerblich mit dem Einsatz von Seilen zum Arbeiten und Retten befassen. Hier bieten wir Ihnen umfassende Informationen zu professionellen Seilzugangs- und Positionierungstechniken, von den Sicherheitsrichtlinien über die Ausbildung bis hin zur Prüfungsordnung für Höhenarbeiter. Unser Einsatz in einer Vielzahl von Gremien und Arbeitsgruppen dient der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Arbeitstechniken, sowie der ständigen Verbesserung der Sicherheit auf diesem Arbeitsgebiet. FISAT – Das Gütesiegel für Höhenarbeit.
03.04.2012
Erste Sitzung des neuen Vorstandes
Die Vorstandssitzung am 28.03.2012. wurde genutzt, um die neuen Mitglieder über bereits laufende Projekte und Ziele zu informieren. Ein bereits über viele Monate hinweg betreutes Projekt ist es, Gemeinsamkeiten mit anderen europäischen Fachverbänden (u.a. in Frankreich, Spanien und Norwegen) herauszuarbeiten und sicherheitstechnische Informationen auszutauschen. Zu diesem Thema wurden bereits einige Treffen mit den französischen und norwegischen Kollegen vom FISAT-Vorstand initiiert. Am 30.03.2012 reisten der neue Präsident Eric Kuhn zusammen mit dem Beiratsmitglied Sven Drangeid, als fachlich-kompetente Begleitung, nach Spanien. Erste Ergebnisse des Treffens stehen zu diesem Zeitpunkt noch aus.
Weitere Inhalte der Vorstandssitzung waren die Qualitätssicherung unseres Arbeitsverfahren sowie die Transparenz der Vorstandsarbeit gegenüber den Mitgliedern. Am Ende des ersten Arbeitstages zeigten sich alle Vorstandsmitglieder zuversichtlich, gemeinsam die Interessen der Verbandsmitglieder zu vertreten und neue Mitglieder zu gewinnen. Wir hoffen diese Aufbruchstimmung an unsere Mitglieder weiterzugeben und freuen uns über Anregungen und die Mitarbeit in den diversen Fachgremien unseres Verbandes.
Benedikt Goldbeck, Vizepräsident
Arbeitsgruppentreffen WG51 in Madrid
Die internationale Arbeitsgruppe WG51, bestehend aus den Fachverbänden ANETVA (Spanien), DPMC (Frankreich), FISAT (Deutschland) und SOFT (Norwegen), fand sich kürzlich in Madrid zusammen, um über die gegenseitige Anerkennung zu beraten. Das Ergebnis ist eine Erklärung aller vier Fachverbände, die Kriterien beinhaltet, welche, wenn Sie erfüllt sind, zu einer gegenseitigen Anerkennung führen. Die Erklärung wird nun von den jeweiligen Entscheidungsgremien der Verbände bestätigt und voraussichtlich im Mai 2012 verbindlich werden. Damit ist ein wichtiger Schritt zum hindernisarmen Arbeiten in den jeweilig beteiligten Ländern getan.
Die WG51 wird sich nun mit technischen Details befassen, um zukünftig die Konvertierung zwischen den Zertifizierungs-Leveln der einzelnen Fachverbände unter bestimmten Bedingungen zu ermöglichen.
Eric Kuhn, Präsident
Impressionen vom Arbeitsgruppentreffen WG51 in Madrid, März 2012
9. und 10. November 2012 - FISAT-Technikseminar für Ausbildungsbetriebe und alle Interessierten
Auf Grund der positiven Rückmeldungen aller Teilnehmer der letzten erfolgreichen Veranstaltung in Erfurt werden wir in diesem Jahr das Technikseminar thematisch noch weiter, über den Ausbildungsbereich hinaus, ausbauen. Der Veranstaltungsort wird wieder das Schulungs- und Ausbildungszentrum der E.ON Thüringer Energie AG in Erfurt sein. Gerne nehmen wir noch weitere Anregungen für mögliche Inhalte entgegen.

21.02.2012
Der Hersteller PETZL hat eine Sicherheitswarnung zu den Auffanggurten von Typ NEWTON veröffentlicht. Von diesem Aufruf betroffen sind alle PETZL NEWTON Auffanggurte C73*** bis zur Seriennummer 11365***.
Bei der periodischen Überprüfung eines NEWTON Gurtes wurde festgestellt, dass eine Sicherheitsnaht an der Befestigung der sternalen Öse falsch positioniert war. Als Vorsichtsmassnahme fordert PETZL daher alle Anwender und verantwortlichen Personen auf, eine Kontrolle der Sicherheitsnähte durchzuführen. Weitere Informationen finden Sie in den beigefügten Dokumenten und auf der PETZL Homepage.
Das FISAT Referat Sicherheit & Ausbildung empfiehlt entsprechend der Sicherheitsinformation des Herstellers PETZL die sofortige Kontrolle aller NEWTON Auffanggurte, d.h. eine Verwendung der Auffanggurte sollte nur nach erfolgter Kontrolle erfolgen.
Diese Sicherheitsinformation zum Download hier.
04.01.2012

Mit dem Beginn des neuen Jahres erscheint das neue FISAT-Logbuch „Persönlicher Nachweis Seilunterstützter Höhenzugang” für den Nachweis der Einsatzzeiten mit seilunterstützten Zugangstechniken. Der FISAT gibt damit allen Anwender eine einheitliche Möglichkeit der Dokumentation ihrer Einsatzzeiten. Diese werden immer häufiger als Nachweis der fachlichen Eignung gegenüber Auftrag- und Arbeitgebern, den gesetzlichen Unfallversicherungsträgern sowie den staatlichen Behörden verlangt.
Weiterhin gelten ab dem Jahr 2011 die dokumentierten Einsatzzeiten auch als Zugangsvoraussetzung für die Teilnahme an einer Prüfung zum Aufsichtsführenden Höhenarbeiter im Level 3. Durch die Einführung einer Mindesteinsatzzeit soll sichergestellt werden, dass eine ausreichende praktische Erfahrung für die Übernahme der verantwortungsvollen Aufgabe eines Aufsichtsführenden Höhenarbeiters Level 3 besteht. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Serviceseite zu diesem Thema.

Am Samstag, den 12. März 2011, holte der Verband 26 Industriekletterer aus sechs Nationen nach Leipzig, um den deutschen Meister zu küren. Die Starter zeigten an drei unterschiedlichen Parcours, was einen Industriekletterer auszeichnet. Am meisten Übersicht, Geschick, und Schnelligkeit bewies der Potsdamer Sebastian Laatz. Auf Rang zwei folgte der Berliner Nils Henneken, den dritten Rang belegte Viktor Nemeth aus Ungarn.
Ergebnis-Herren: (bis Platz 10)
1. Sebastian Laatz (GER) 749,0 Punkte
2. Nils Henneken (GER) 721 Punkte
3. Viktor Nemeth (HUN) 682 Punkte
4. Marcin Galaz (POL) 668 Punkte
5. Mikhail Rafikov (RUS) 615 Punkte
6. Evgeniy Venskiy (RUS) 550 Punkte
7. Balazs Orban (HUN) 528 Punkte
8. Sven Drangeid (GER) 487 Punkte
9. Marek Proba (GER) 456 Punkte
10. David Barboteau (NOR) 440 Punkte
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Ergebnis-Damen:
1. Anastasia Venskaya (RUS) 520 Punkte (Gesamtwertung: Platz 8)
2. Tatjana Akhmetshinan (RUS) 70 Punkte
Mit freundlicher Unterstützung von: TAPIR Leipzig (Hauptsponsor)
Hier Filmbeitrag bei LVZ-Online zum IKC_2011 ansehen.
6. Offene Deutsche Meisterschaften im Industrieklettern 2011, Fotos: Ralph Sinapius
03.01.2010
Mit ihrer Veröffentlichung am 03.01.2011 ist die Sicherheits- und Arbeitsrichtlinie für Seilzugangs-und Positionierungstechniken (FSR-SZP) Version 13.0 in Kraft getreten.
Der FISAT setzt damit kontinuierlich seine Arbeit im Bereich der Standardisierung von Seilzugangsverfahren fort und trägt in der neuen Sicherheitsrichtlinie den Erfahrungen aus vielen Tausend Seilarbeitsstunden seiner Mitgliedsbetriebe und den ständig steigenden Erwartungen des Marktes an die Anwender Rechnung. Die Anforderungen aus der TRBS 2121 Teil 3; „Gefährdungen von Personen durch Absturz; – Bereitstellung und Benutzung von Zugangs- und Positionierungsverfahren unter Zuhilfenahme von Seilen –" wurden dabei ebenso konkretisiert wie die Vorgaben der DIN EN 12841:2006-11.
Neben den neuen Begrifflichkeiten und der Unverzichtbarkeit von selbstblockierenden Geräten stellt die aktualisierte Sicherheitsrichtlinie die dreistufige Ausbildung und die Leitung von SZP – Einsätzen durch einen anwesenden Verantwortlichen Aufsichtsführenden nach Erarbeitung einer objektbezogenen Gefährdungsermittlung in den Vordergrund.
Des Weiteren wurde besonderes Augenmerk auf die Arbeiten bei widrigen Witterungsverhältnissen gelegt und konkrete Windobergrenzen formuliert. Hierfür wurde speziell die Tabelle „Risikobewertung für Windgeschwindigkeit“ angefügt. Bestehen bleibt auch zukünftig die Forderung nach einer unabhängigen Zertifizierung der Ausbildung. Der FISAT etablierte damit ein Gütesiegel für Höhenarbeit und wird damit auch weiterhin den Wünschen des ständig wachsenden Marktes gerecht.
Ausbildungen werden ausschließlich durch unsere entsprechend spezialisierten Mitgliedsbetriebe durchgeführt! Für alle diesbezüglichen Fragen, wie Termine, Preise etc. wenden Sie sich bitte direkt an einen Anbieter Ihrer Wahl. Sie finden alle Anbieter hier .
Zertifizierer können Sie direkt per e-mail anfordern.
01.12.2010
Zum diesjährigen Technikseminar am 13. November 2010 waren insgesamt 26 Teilnehmer aus 19 Ausbildungsbetrieben nach Feuchtwangen angereist.
Neben Erfahrungen zum „QS-Portal“ des FISAT wurden auch Erfahrungen zum ersten Jahr mit der TRBS 2121-3 „Gefährdungen von Personen durch Absturz – Bereitstellung und Benutzung von Zugangs- und Positionierungsverfahren unter Zuhilfenahme von Seilen“ in den Räumen der Bauakademie Feuchtwangen ausgetauscht. Infolge des Inkrafttretens der TRBS 2121-3 entstand, so Knut Foppe, eine verstärkte Nachfrage nach Ausbildung und Zertifizierung von Höhenarbeitern. Die konkreten Ausbildungszahlen für 2010 widerspiegeln dies überdeutlich: 185 Prüfungen mit 1100 Teilnehmern bzw. 119 WUs mit 595 Teilnehmern fanden bis zum Stichtag 13.11.2010 statt. Darüber hinaus wurden bereits 67 weitere Termine bis 31.12.2010 angemeldet.
Zudem erfolgte die Vorstellung fünf neuer Mitglieder des FISAT-Zertifiziererteams, die im Jahr 2010 das Auswahlverfahren und ihre Ausbildungsseminare zum Zertifizierer absolviert haben. Der FISAT-Vorstand wünscht Ihnen auch an dieser Stelle nochmals viel Erfolg im Rahmen ihrer Tätigkeit.
Aufgrund von Änderungen der Prüfungsinhalte im Prüfungs-Level 1, erscheint im Dezember 2010 eine entsprechend überarbeitete Prüfungsordnung. Im Rahmen der gelungenen Veranstaltung fand sowohl die Vorstellung als auch eine Diskussion der FISAT-Lehrmeinungen zu einzelnen Prüfungselementen der praktischen Vorführung unter dem Aspekt der ständigen Umsetzung der maximalen Sicherheit des Zugangsverfahrens statt u.a. die Vorführung des Einsatzes von Seilkürzern sowie die Durchführung von praxisorientierten Sturzversuchen.
Das Protokoll der Veranstaltung geht turnusgemäß allen Ausbildungsbetrieben zu. Der Termin für das Technikseminar 2011 steht jetzt bereits fest: der 11. November 2011.
Technikseminar am 13. 11. 2010 in Feuchtwangen Fotos: Holger Lucke